Medizinische Hilfsmittel

Hilfsmittel sind bereits fast so Alt wie die Menschheit. Schon als die ersten Menschen anfingen, aufrecht zu gehen, nutzten sie Hilfsmittel wie Schlagstöcker, um sich zu verteidigen und erfanden verschiedenste Waffen, um sich ihre Nahrung und Territorien zu sichern. Im Lauf der Zeit entwickelte der Mensch immer spezialisierte Hilfsmittel bis irgendwann der erste Holzstock als Krücke verwendet wurde. Bis heute hat sich die Anzahl der Hilfsmittel in den verschiedensten Lebensbereichen vervielfacht. Menschen mit Beeinträchtigungen oder Behinderungen haben mittlerweile eine umfangreiche Auswahl an medizinischen Hilfsmitteln, auf die sie zurückgreifen können. Dazu gehören unter anderem Gehhilfen, Sehhilfen, Kompressionsstrümpfe, Orthesen und Einlagen. Anders als bei alltäglichen Hilfsmitteln, wie einer Gabel, um besser essen zu können oder einem Messer, um ein Steak zu schneiden, werden medizinische Hilfsmittel in der Regel vom Arzt verordnet. Sie sollen den Erfolg einer Krankenbehandlung  sichern oder eine Behinderung ausgleichen. Hat ein Patient ein Hilfsmittel verordnet bekommen, wendet er sich an ein Fachgeschäft, ein Sanitätshaus. Dort wird er von entsprechend ausgebildeten Mitarbeitern mit einem passenden Produkt versorgt. Je nachdem, um was für ein Hilfsmittel es sich handelt, kann er es sofort mitnehmen, oder muss warten, bis das entsprechende Produkt hergestellt und auf den Körper des Patienten angepasst werden kann. Auch einfache Hilfsmittel wie eine Gehstütze bedürfen einer Anpassung. Diese erfolgt in der Regel durch die Mitarbeiter des Fachhandels und handelt sich bei der Gehstütze in der Einstellung der Höhe. 


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